FAQ zur Verfahrensdokumentation

1. Was erstellt ProcDriven?

ProcDriven erstellt eine professionelle Verfahrensdokumentation Ihrer Rechnungs-, Beleg- und Ablageprozesse. Dokumentiert wird der aktuelle Prozess- und Systemstand: Abläufe, eingesetzte Systeme, Belegwege, Zuständigkeiten, Ablageorte, Zugriffe, Schnittstellen und organisatorische Besonderheiten. Das Ergebnis ist keine leere Vorlage, sondern eine verständliche Dokumentation Ihrer tatsächlichen Arbeitsweise.

2. Warum lohnt sich eine Verfahrensdokumentation auch ohne GoBD-Bestätigung?

Viele Unternehmen haben funktionierende Abläufe, aber keine klare schriftliche Übersicht darüber. Eine Verfahrensdokumentation schafft eine gemeinsame Grundlage für Geschäftsführung, Buchhaltung, Steuerberatung und IT — auch ohne steuerliche oder rechtliche Bewertung.

3. Wie grenzt sich die Leistung von Steuer- oder GoBD-Beratung ab?

ProcDriven erstellt eine strukturierte Verfahrensdokumentation Ihrer bestehenden Rechnungs-, Beleg- und Ablageprozesse auf Basis Ihrer Angaben. Die Leistung umfasst keine Steuerberatung, keine Rechtsberatung und keine Prüfung oder Bestätigung einer GoBD-Konformität. Der Fokus liegt auf der nachvollziehbaren Darstellung Ihrer tatsächlichen Abläufe, Systeme, Zuständigkeiten und Ablagewege.

4. Für wen ist die Leistung geeignet?

Für kleine und mittlere Unternehmen mit digitalen oder teilweise digitalen Rechnungs-, Beleg- und Ablageprozessen — zum Beispiel mit E-Mail-Rechnungen, E-Rechnung, Buchhaltungssoftware, DMS, Cloud-Ablage, Kasse, ERP oder Steuerberater-Schnittstelle. Entscheidend ist nicht die Branche, sondern wie Ihre Abläufe organisiert sind.

5. Reicht meine Buchhaltungssoftware nicht aus?

Eine Buchhaltungssoftware bildet Funktionen ab, ersetzt aber nicht die Beschreibung Ihrer tatsächlichen organisatorischen Abläufe: Wer macht was, welche Systeme werden genutzt, wo werden Belege abgelegt, wer hat Zugriff und wie laufen Prozesse im Unternehmen tatsächlich ab?

6. Was bekomme ich am Ende?

Sie erhalten eine professionell formulierte Verfahrensdokumentation als PDF-Datei zur Ablage und als editierbare Word-Fassung für spätere Aktualisierungen. Dokumentiert werden je nach Situation unter anderem Prozesse, Systeme, Belegwege, Ablageorte, Zuständigkeiten, Zugriffe, Schnittstellen und organisatorische Besonderheiten.

7. Muss ich vollständige Buchhaltungsdaten bereitstellen?

In der Regel nicht. Im Mittelpunkt stehen Prozesse, Systeme, Ablageorte, Zuständigkeiten und organisatorische Abläufe. Einzelne Beispiele können hilfreich sein. Vollständige Buchhaltungsdaten sind normalerweise nicht erforderlich.

8. Kann mein Steuerberater oder meine IT damit arbeiten?

Ja. Die Dokumentation kann als strukturierte Grundlage für Gespräche mit Steuerberatung, Buchhaltung, IT-Dienstleistern oder Geschäftsführung genutzt werden. Sie zeigt, welche Prozesse, Systeme, Ablageorte, Zuständigkeiten und Schnittstellen im Unternehmen vorhanden sind. Steuerliche oder rechtliche Bewertungen erfolgen bei Bedarf durch die jeweils zuständigen Fachberater.

9. Was kostet die Erstellung?

Die Erstellung beginnt im Basis-Paket ab 1.900 €. Das Business-Paket startet ab 3.500 €, das Plus-Paket ab 5.900 €. Die passende Einordnung hängt von Systemlandschaft, Belegwegen, Ablageorten, beteiligten Personen und Prozesskomplexität ab.

10. Muss die Dokumentation aktualisiert werden?

Ja. Wenn sich relevante Abläufe, Systeme, Zuständigkeiten oder Ablagewege ändern, sollte die Dokumentation angepasst werden. Dafür kann optional ein jährlicher Aktualisierungscheck vereinbart werden.

Hinweis: Die Inhalte dienen der allgemeinen Information. ProcDriven erbringt keine Steuerberatung, keine Rechtsberatung und keine Prüfung oder Bestätigung einer GoBD-Konformität.